Nein, das war damals nicht fair vom „Stern“, Dessau als die unglücklichste Stadt Deutschlands einzustufen. So wie es richtig gemein war vom „Money Magazine“, Flint/Michigan zur schlimmsten Stadt in den USA zu erklären. Denn hatte es dort nicht viel Grün? Und ein tolles Flugfest? Flint ist eine Stadt, die allmählich untergeht, wirtschaftlich und sozial am Abgrund steht. Und sie ist Heimatstadt von Michael Moore („Bowling for Columbine“). 1989 hat er ihr seinen ersten Dok-Film gewidmet. Und wie in seinen späteren Filmen und Büchern, setzt Moore hier schon auf die Erkenntnis fördernde Wirkung des Lachens. Weil „Roger & Me“ so prima zum Thema „Stadtumbau“ der Dessauer Agendawoche passt, präsentiert die Reihe „Lichtblicke“ Moores Flint-Porträt erstmals in Dessau am Donnerstag, 27. April, einige Minuten nach 20 Uhr (sobald Leinwand und verspätete Einkäufer einander nicht mehr im Weg sind) in der Wagnerpassage (Franzstraße 159, 06842 Dessau).
Diese Website stellt den Apothekergarten Dessau vor, der nach einer Idee der Apothekerin Isolde Grabner inmitten eines Dessauer Abrissviertels entsteht. Und so, wie sich der Garten ganz allmählich entwickelt und verändert, wird auch diese Website sich entwickeln und verändern.